Der Golf ist warm genug zum Baden das ganze Jahr über. Im Winter liegt das Wasser bei etwa 22 °C, im August kann es 35 °C erreichen — was weniger erfrischend ist, als es klingt: Baden im Hochsommer fühlt sich wie ein warmes Wannenbad an.
Dubais öffentliche Strände
- JBR / The Beach — kostenlos, belebt, mit Duschen, Rettungsschwimmern und einer Café-Promenade dahinter. Die einfachste Wahl ohne Hotelstrand.
- Kite Beach — der sportliche: Kitesurfen, Stand-up-Paddling, Beachvolleyball und der klassische Blick auf das Burj Al Arab die Küste hinunter.
- Jumeirah Public Beach — ruhiger, bei Familien beliebt; einige Abschnitte sind abends beleuchtet geöffnet.
- Al Mamzar Beach Park — ein richtiger Park mit Rasenflächen, Grillplätzen und fünf getrennten Stränden; kleiner Eintritt, der sich lohnt.
Palm Jumeirah
Die palmenförmige Insel wurde aus gebaggertem Sand und Fels aufgeschüttet, ohne Stahl oder Beton in der Struktur. In ihrer Krone steht Atlantis mit Aquaventure, einem der größten Wasserparks der Welt. Die Monorail fährt den Stamm entlang und bietet den einzigen günstigen Blick von oben auf die Form — vom Boden aus ist die Palme unsichtbar.
Nahebei steht das Burj Al Arab auf seiner eigenen künstlichen Insel: 321 Meter segelförmiges Hotel, eröffnet 1999. Das berühmte Etikett „sieben Sterne” erfand ein Journalist; das Haus selbst hat es nie beansprucht. Ohne Restaurant- oder Spa-Buchung kommt man nicht hinein.
Abu Dhabi und weiter
- Insel Saadiyat — der schönste Naturstrand des Landes, mit Echten Karettschildkröten, die zwischen März und Juni nisten, und Delfinen vor der Küste. Teile stehen unter Schutz; markierte Dünen bitte meiden.
- Fujairah — das einzige Emirat am Golf von Oman und damit die Tauchküste. Die Sicht ist besser als auf der Golfseite, und Snoopy Island vor Al Aqah lässt sich unkompliziert vom Strand aus erschnorcheln.
- Musandam — die omanische Halbinsel aus steilen Klippen und Buchten, oft das Norwegen Arabiens genannt. Tagesfahrten mit traditionellen Dhaus starten in Dibba, rund zwei Stunden von Dubai. Pass mitnehmen: Es ist ein Grenzübertritt.
Regeln, die man kennen sollte
- Badekleidung gehört an den Strand und an den Pool — sonst nirgends. Auf dem Weg dorthin und zurück bitte etwas überziehen; Geschäfte und Taxis erwarten das, manche Malls verweigern sonst den Zutritt.
- Oben-ohne-Sonnen ist in den VAE gesetzlich verboten, auch an Hotelstränden.
- Achten Sie auf die Flaggen. Brandungsrückströme sind häufig, und Rettungsschwimmer gibt es nur an Stadtstränden; Rot heißt raus aus dem Wasser.
- Die Mittagssonne ist von Mai bis September gnadenlos. Einheimische gehen nach 16 Uhr an den Strand — tun Sie es ihnen gleich.
- Im Ramadan bleiben die Strände geöffnet, aber tagsüber wird dort weder gegessen noch getrunken.